Yoga-Relax & Gesundheit

     

   Yoga-Relax & Gesundheit

      Dein Körper - Dein Yoga  - Deine Gesundheit                  

Hatha Yoga



Das aus Indien stammende Yoga ist ein Übungssystem mit vielfältigen Körper-, Atem-, Entspannungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen und eines der ältesten Erfahrungswissenschaften vom Leben.

Ursprünglich ausgeübt als geistige Disziplin (zur Erweiterung der eigenen Erkenntnisfähigkeit, im Streben nach spiritueller Entwicklung und Erleuchtung sowie der Erlangung magischer Fähigkeiten u.ä.) wurde Yoga in seiner Entwicklung bis heute immer mehr zu einer körperlichen Übungsdisziplin.

Aber Yoga geht auch heute in seinen Wirkungen weit über die körperliche Ebene hinaus und findet seine Essenz im harmonischen Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele.


Das Hatha Yoga beruht auf 5 Säulen:

1. Asanas (Yoga Stellungen, Yoga Haltungen), die eine Zeitlang ruhig gehalten werden, wobei man die Aufmerksamkeit nach innen lenkt, um in der Anspannung möglichst loszulassen – zur Ruhe zu kommen. Asanas sind eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen jede Art von Krankheit und unterstützen andere Therapien in ihrer Wirksamkeit.


2. Pranayama (Atemtechniken)

Mit der Atmung nehmen wir lebensnotwendigen Sauerstoff auf, was im Yoga aber umfassender betrachtet wird: als Prana - Lebensenergie. Yoga hilft wieder zu einer natürlichen und entspannten Atmung zurückzukehren. In den alten Yoga-Schriften finden sich viele Hinweise, dass die Atemübungen helfen, Krankheiten zu heilen, da sie uns wieder mit der uns innewohnenden                   

                                                                                 Lebenskraft verbinden.

3. Tiefenentspannung

Wenn Körper, Geist und Sinne ständig mit Reizen überflutet werden können sie nicht mehr regenerieren. Während der Tiefenentspannung werden systematisch alle Teile des Körpers und schließlich auch der Geist entspannt. Das vegetative Nervensystem wird beruhigt. Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magenproblemen, Verdauungskrankheiten sowie allen stressbedingten Krankheiten wird vorgebeugt. Das Immunsystem wird gestärkt und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.


4. Richtige Ernährung

Zur Praxis des Yoga gehört auch, bewusst auf die richtige Ernährung zu achten, denn alles was wir zu uns nehmen, wird ein Teil von uns und wirkt auf uns. Wir sind, was wir essen. Es gibt im Yoga keine festen Ernährungsvorschriften, denn kein Organismus gleicht dem anderen. Jeder muss selbst seine richtige Ernährung finden -  abhängig von solchen Faktoren, wie Typ, Lebensalter, Gesundheitszustand, Jahresszeit und Lebensstil. Empfohlen wird eine vegetarische Ernährung mit vollwertigen und natürlichen Lebensmitteln.


5. Positives Denken und Meditation

Der Gedanke steht am Anfang von allem. Yoga lehrt uns, richtig mit unserem Geist umzugehen. Den Geist ruhig und klar werden lassen, innere Gelassenheit und eine positive Lebenseinstellung entwickeln. Daraus folgt eine entspannte innere Einstellung, eine entspannte Haltung des Körpers.

Durch Meditation fördern wir die innere Ruhe und Stille. Meditation ist ein Zustand der Erfahrung eines tiefen Friedens und des „Eins seins“. Man kann nicht aktiv meditieren, man kann nur die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Meditation geschehen kann.



Es gibt heute viele verschiedene Formen des Yoga. Einige meditative Formen von Yoga finden ihren Schwerpunkt in der geistigen Konzentration, im Fokussieren nach innen, andere mehr in den körperlichen Übungen und Haltungen; andere Richtungen betonen die Askese. Unser modernes westliches Yoga stellt in der Regel  die körperliche Übungen (Asanas) in den Vordergrund.

All diese verschiedenen Yogaformen belegen, dass Yoga lebt, dass Yoga sich immer wieder neu an die Erfordernisse und Bedürfnisse der Menschen anpasst und sich ständig verändert und weiterentwickelt.








                              "Yoga-Relax & Gesundheit"

„Yoga-Relax  & Gesundheit“ versteht sich als ein weltanschaulich offenes, auf die Gesundheit orientiertes, ruhiges, nach innen spürendes und sanftes Hatha Yoga - durchaus auch mit kräftigenden Asanas (Übungen) -, welches Elemente des Yin Yoga und des Faszienyoga bzw. -trainings sowie Faszien-Selbstmassagen mit einbezieht um das Ziel einer präventiven Gesunderhaltung zu erreichen.


Es ist keine Yoga-Therapie.

Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder qualifizierten Heilpraktiker.

Erfage bitte auch, in welchem Rahmen du mit deinen aktuellen Gesundheitsstörungen Yoga üben kannst.


Yoga will den Menschen in seine natürliche ganzheitliche Balance führen und das Gesunde und Lebendige in ihm stärken. So ist

in jeder Yogastunde auch ein gewisser therapeutischer Ansatz enthalten. Aber anders als die Yogatherapie, die auf ein konkretes Beschwerdebild eines in seiner Gesundheit gestörten Menschen ausgerichtet ist, ist das Hauptziel des Übens in einer Yoga-Gruppe die präventive Gesunderhaltung von im großen und ganzen gesunden Menschen. 


Sicherlich gibt es Asana, die ihren Schwerpunkt durch Kräftigung und Dehnung auf bestimmte Körperbereiche ausrichten, aber Yoga "funktioniert" nicht - wie oft erwartet - "eins zu eins", d.h. ich mache die Übung und die gesundheitliche Störung ist weg. 

Der Körper reagiert auf das was wir tun - unser Üben, das Atmen, unser Denken und Fühlen, unser Essen, aber immer im Ganzen.


Yoga wirkt immer ganzheitlich - wir setzen z.B. durch die Asana Impulse, die durch das Körpersystem aufgenommen und verarbeitet werden und die dannn entsprechend unserer individuellen Anlagen ihre Wirkung entfalten.


Entsprechend der indischen Yogatraditionen üben wir auch Pranayama (Atemübungen), Meditation und Entspannungstechniken. Basis und Ausgangspunkt sind die sogenannten „traditionellen“ Asana des Hatha Yoga. Es geht aber nicht um das reine „Nachturnen“ von vorgegebenen Haltungen.

Die  Yogapraxis richtet sich nach den Teilnehmern, nimmt deren jeweiligen aktuellen körperlichen Status als Ausgangspunkt und wird so für jede und jeden ausführbar gemacht - ohne Akrobatik, ohne risikobehaftete oder überfordernde Asanas.

Ein so in der Gruppe relativ individuell ausgeführtes Yoga kann der Tagesform angepasst und vielfältig variiert werden.


Lass Freude dein Lehrmeister sein - übe mit Kreativität, Achtsamkeit, Wahrnehmung und vor allem mit der Reflexion, was es in deinem Körper bewirkt.

Eine gesunde und wirksame Yogapraxis ist dann erreicht, wenn der Übende sich während und nach der Yogapraxis wohlfühlt.

Übe nicht das, von dem man dir sagt, dass es dir guttun soll - sondern das, von dem du spürst, dass es dir guttut.


Es ist unerheblich, ob du flexibel und beweglich oder relativ fest und steif bist - Yoga hilft dir durch  liebevolles, kreatives und auch kraftvolles Üben bis ins hohe Alter, deine gesundheitliche Situation positiv zu gestalten.

Entwickle und vertiefe das Gespür für den eigenen Körper und deinen Atem.

Löse dich von den angeblich perfekten Asana und deren „genormten“ Ausführungen (leider oft so als Werbung für Yoga zu sehen) – es ist dein Körper, es ist deine Gesundheit, es ist dein Yoga.

Sei dir selbst und deiner Gesundheit gegenüber verantwortungsbewusst beim Üben – es geht nicht um Leistung, es geht um Entwicklung.

„Ahimsa“ heißt im Yoga in etwa „gewaltlos“ und „nicht-verletzen“ – ein Prinzip, das du sowohl anderen Lebewesen und der Natur gegenüber, aber auch beim Üben für dich selbst anwenden solltest.

 

Übe mit Wohlgefühl, stärke dein Wohlbefinden und richte entspannt den Blick auf das Wesentliche – auf den Moment. So kann uns Yoga Kraft, Ruhe, Entspannung, Wohlbefinden und Gesundheit schenken.

Yoga-Relax – ein Weg zu mehr Gesundheit, Freiheit, größerer Gelassenheit und einer besseren Lebensbewältigung.


Im Yoga Sutra steht geschrieben:   „tasya bhūmiṣu viniyogaḥ“„Yoga muss in Schritten angepasst werden“  

                                                                                                       (auch: „Die Anpassung im Yoga erfolgt in Stufen“)   (Yoga Sūtra III.6).

Basis der Anpassungen der Asanas ist unser heutiges medizinisches Wissen und Grundverständnis.

Über Jahrhunderte haben mystische Heilsversprechen sowie mittelalterliche mechanistische Ansichten zum menschlichen Körper und seinen Reaktionen Yoga begleitet, die aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar sind (die aber z.T. immer noch kolportiert werden),

so verbessert Kopfstand nicht die Durchblutung des Gehirns, reinigen Drehungen nicht die Leber und hat der Schulterstand keinen Einfluss auf die Schilddrüsenhormone.

Medizinisch belegt ist indes, dass Yoga positiv zur Gesundheit von Herz und Kreislauf beiträgt oder die Menge der Antioxidantien im Blut erhöht, Muskelverspannungen reduzieren und Beweglichkeit erhalten kann u.a.. 

Das regelmäßige Üben von Yoga hat langfristig viele gute Wirkungen auf den Menschen:

Gesundheit, Lebensfreude, Gelassenheit und Entspanntheit, mit der Folge von positiven Auswirkungen auf die gesamte Lebenseinstellung und die Wertmaßstäbe.


Yoga ermöglicht jedem Menschen, das für ihn, für seine Entwicklung Wichtige und Entsprechende in den Mittelpunkt zu stellen;

nur – er muss es selbst herausfinden. Finde deine Art von Yoga, und das immer wieder neu, denn wir verändern uns ständig.

 

Das große Geheimnis des Yoga“ liegt u.a. in der Regelmäßigkeit des Übens – mit Freude und Entspanntheit, einer positiven inneren Einstellung, aufmerksam spürend und ohne „sportlichen“ Leistungsdruck, aber doch auch fordernd und kräftigend

– mit innerer Balance.

Yoga bedeutet Bewegung und dies ist die wichtige Voraussetzung für eine Gesunderhaltung des Körpers, da hierduch die Selbstheilungsprozesse des Körpers aktiviert werden.

Nicht umsonst heißt es: „Bewegung ist Leben“.

 

Achtsamkeit entwickeln für das Zusammenspiel von Körper und Geist sowie auch für den Umgang mit anderen Menschen, Tieren, der Natur….

Die Bedeutsamkeit des Yoga liegt darin, dieses Grundprinzip zu verinnerlichen und auf sein ganzes Leben anzuwenden.




Yoga für Ältere - "Yoga-Relax60+"

Senioren-Yoga ist ein sanftes angepasstes Yoga, das schrittweise Flexibilität, Muskelkraft und Atemvolumen entwickelt.

Die Entwicklung von Muskelkraft und Körperkoordination helfen einer Sturzgefahr vorzubeugen; ebenso wie die sich nach und nach verfeinernde Körperwahrnehmung und damit auch die Körperkoordination.

Yoga stärkt das Herz und hilft, dem Bluthochdruck entgegenzuwirken.

Das Pranayama (Atemübungen) aktiviert das Prana (Lebensenergie) und intensiviert die Sauerstoffversorgung des Körpers - der Übende fühlt sich wacher und vitaler. Yoga verhilft zu einem erfüllten und selbst bestimmten, aktiven Leben mit verbesserter Lebensqualität.

Der Übende entscheidet je nach Befindlichkeit selbst, wie weit er gehen möchte und kann. Yoga ist kein Leistungssport! Yoga soll Freude bereiten, die Gesundheit stärken, Dich in Harmonie mit Dir selbst bringen.




                                                                      Aktiv werden für die Gesundheit!




"Yoga-Relax & Gesundheit":   

                       - Yoga sanft - mit Yin Yoga + Faszientraining -     


Yin Yoga

Das Yin Yoga geht zurück auf die Amerikaner Paul Grilley und seine Frau Suzee. Beide unterrichten seit 1980 Yoga, haben Ausbildungen in den verschiedensten Yoga-Formen und legten ihren Schwerpunkt immer auf die Anatomie im Yoga. Aus diesem umfangreichen Yoga-Wissen heraus entwickelten sie als ideale Ergänzung zum muskelorientierten Hatha Yoga das Yin Yoga, welches in erster Linie die Gewebestrukturen und Gelenke des Menschen erreichen und trainieren will. Yin Yoga dehnt das Bindegewebe (Fasziengewebe), stabilisiert Gelenke und hält sie beweglich.


Langsames, nach innen spürendes Üben und langes Halten der Asanas charakterisiert das Yin Yoga

          - wir integrieren es in unser sanftes Yoga-Übungsprogramm.


Anstelle von Muskeltraining, wie in den dynamischeren Yogaarten, setzt Yin Yoga auf die Stärkung des Bindegewebes, welches nach neueren Erkenntnissen der Wissenschaft für die Gesundheit des Menschen eine wesentlich größere Rolle spielt als bisher angenommen.

Das Fasziengewebe, welches den ganzen Körper durchzieht, Muskelstränge umhüllt und durchdringt, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln bildet, sorgt für ein reibungsloses „An-einander-Vorbeigleiten“ von verschiedenen Muskelgruppen bzw. auch von Muskeln und Sehnen an Knochen.

Faszien, netzartiges Bindegewebe, durchziehen den Körper und umschließen Muskelgruppen, ziehen sich unter Stress selbständig zusammen und behindern so das freie Arbeiten der Muskulatur.

Sind Faszien verklebt, leidet die Gelenkigkeit und Beweglichkeit. Dies erhöht das Risiko für Überlastungsschäden und Verletzungen. Das fasziale Gewebe reagiert hauptsächlich auf Dehnreize – dies fördert auch die Dehnung des Bindegewebes um die Gelenke herum. So schafft Yin Yoga einen idealen Ausgleich zum Hatha Yoga.

Auf seiner Homepage  "www.paulgrilley.com" hat Paul Grilley eine Reihe von Texten zum Yin Yoga veröffentlicht.



Wir üben beim Yin Yoga in erster Linie mit dem eigenen Körpergewicht und lassen durch die Schwerkraft nach und nach eine immer stärkere Dehnung zu. Wir lassen uns mit zunehmender Zeitdauer (3 - 5 Minuten) immer tiefer in die Asanas sinken. Dabei ist die Muskulatur möglichst entspannt und gelockert - die Voraussetzung, Bindegewebsstrukturen (sowohl in den Flächen als auch auf die Gelenke bezogen) zu erreichen.

Blockaden, Verklebungen, Verspannungen und Verkürzungen am Bindegewebe, an Bändern und an Gelenken können sich lösen – wir gewinnen an Flexibilität.


Man kann Yin Yoga als eine „Meditation mit dem Körper“ bezeichnen, denn dieses Üben fördert das innere „Zur-Ruhe-kommen“ und man kann seine Aufmerksamkeit konzentriert nach innen lenken.




Faszien und Faszientraining

Der Begriff "Faszien" (lat.) bedeutet in etwa "Band" oder "Bündel", was auf die Struktur der Faszien hinweist. Faszien bestehen u. a. aus Kollagenfasern, Wasser und verschiedenen „Klebern“, wodurch sie elastisch und gleitfähig sind. Faszien machen z.B. Organe im Körper in gewissem Rahmen „verschiebbar“ und Muskeln können geschmeidig und elastisch bewegt werden.

Fasziengewebe befindet sich überall im Körper und gibt ihm Form und Struktur.

Es ist ein netzartiges, komplexes Gewebe-System, das alle Teile des Körpers zusammenhält, sie am richtigen Platz fixiert und alles miteinander verbindet. Muskeln, Sehnen, Knochen, Gefäße und Nerven werden erst durch das Fasziengewebe zu einem zusammenhängenden Organismus.

Sie sorgen u.a. für ein reibungsloses „An-einander-Vorbeigleiten“ von verschiedenen Muskelgruppen bzw. auch von Muskeln und Sehnen an Knochen.

Unter Stressbelastung  schüttet der Körper Stresshormone aus, die u.a. dazu führen, dass Faszien sich selbständig zusammenziehen und so das das freie Arbeiten der Muskulatur einschränken und behindern können.

Sind Faszien verklebt oder verhärtet, können die verschiedensten Beschwerden Folge sein, u.a. z.B. Gelenkschmerzen, Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Bauchschmerzen. Auch sogenannte „wandernde“ undefinierbare Schmerzen können hier ihre Ursache haben.


Faszien brauchen eigene Impulse und Bewegungen um trainiert zu werden.

Weiche fließende Bewegungen und Dehnungen, Schnellkraft-Bewegungen (bei denen der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit auf der Vorspannung der Faszien in die entgegengesetzte Richtung liegt), mechanischer Druck durch Massagerollen und- Bälle u.a.

Ein regelmäßiges Bewegungstraining regt die Fibroblasten (Bindegewebszellen) an,  neue Kollagenfasern zu bilden, die elastischer als die alten sind. Das Fasziengewebe verändert sich zwar nur langsam, dafür aber nachhaltig.


Mechanischer Reiz löst nach und nach verklebtes und verfestigtes Fasziengewebe auf. Empfohlen wird ein regelmäßiges Training mit Faszienrolle und/oder Ball, wobei etwa 2- bis 3-mal pro Woche für ca. 10 – 15 Minuten Übungszeit genügen. Wichtig ist, dem Körper immer mindestens einen Tag zwischen dem Üben Zeit zum Regenerieren zu geben. Forschungen belegen, dass Faszien-Gewebe sich längerfristig sehr stark an seine jeweilige Beanspruchung anpasst.


Grundsätzlich sollte bei dieser Übungsform die Muskulatur so entspannt wie möglich sein. Nur eine entspannte Muskulatur ermöglicht das Erreichen des Bindegewebes und der Gelenke.

In dem Moment, in dem ich die Muskulatur anspanne, verhindere ich den zielgerichteten Einfluss der jeweiligen Übung auf Bindegewebe (Bänder, Faszien) und Gelenke (Gelenkkapseln, Labrum und Bänder).

Ebenso wie auf Druck reagiert das fasziale Gewebe auch gut auf Dehnreize – dies fördert auch die Dehnung des Bindegewebes um die Gelenke herum.


Beim Yin-Yoga ist nicht Entspannung das Ziel, sondern durch entspannte Muskulatur soll der natürlichen Schwerkraft ermöglicht werden, mit dem eigenen Körpergewicht die Dehnfähigkeit, die Flexibilität des Gewebes zu verbessernung.

Je länger wir die Positionen halten, umso tiefer sinken wir nach und nach in die Haltung hinein, desto stärker wird auch die Dehnung. 


Wir üben das Loslassen – in erster Linie körperlich, aber das längere Verbleiben in den Asanas ermöglicht dir auch, mental zur Ruhe zu kommen, eine Art meditativen Zustand zu erreichen. 

Hilfsmittel wie Decken, Blöcke, Gurte helfen dir, eine für dich möglichst entspannte und entlastete Haltung zu finden.


Der Begründer der Osteopathie, Andrew T. Still, sagte: 

"Faszien sind der Ort, wo man Krankheit suchen muss, sie sind aber auch der Ort, wo Heilung beginnt".

In den Faszien befinden sich zahlreiche Transportwege, die in ihrer Gesamtheit als Grundsystem oder Zwischenzellsubstanz eine grundlegende Rolle für Stoffwechsel- und Immun-Regulation und auch für die Informationsweiterleitung im Körper besitzt.

In diesem von Faszien umhüllten, den ganzen Körper verbindenden Grundsystem treffen sich die Ausläufer des Blut-, Lymph- und Nervensystems.


Quellen: „Faszien Fitness“, Robert Schleip/Johanna Bayer, riva-Verlag



Beispiele für Yin Yoga - Asanas






Unser Enkel Mattis beim Yoga

Happy Baby

Sphinx